Deckenschur

Bei der Deckenschur wird deutlich mehr Fell stehen gelassen als bei der Voll- oder Hunterschur, damit der Schutz des Winterfells Größtenteils erhalten bleibt.

Dieser Schnitt eignet sich perfekt für Freizeitpferde, die mittelgradig gearbeitet werden und viel Zeit auf der Weide oder dem Paddock verbringen.

Beginne bei der Deckenschur mit dem Vorzeichnen der „Decke“ auf dem Pferd mit Kreide, diese „Decke“ wird nicht geschoren. Orientiere bei der Länge an der deines Sattelblattes.
Die „Decke“ sollte über den Lendenwirbel-/Nierenbereich hinaus bis zu Kruppe reichen.
Die Ecken der „Decke“ sollten rund geschoren werden.
Auch die Beinlinie sollte wieder leicht schräg angezeichnet werden.

Beginne bei dieser Schur auch am Körper entlang deiner Linien und arbeite dich weiter Richtung Kopf. Das Pferd hatte dann genügend Zeit um sich an die Schermaschine zu gewöhnen und ist ruhiger.
Sei an Körperstellen, wo die Haut dünner (z.B. Kopf, Beine, unterer Hals, Bauch, Flanken), empfindlicher und vielleicht leicht faltig ist, besonders vorsichtig, du kannst das Pferd hier schnell verletzen.

Der Kopf wird hier nur halb geschoren. Das Gesicht bleibt dabei unberührt.
Beachte auch hier das die Ohren nicht ausgeschoren werden dürfen und auch die Tasthaare stehen bleiben müssen.
Wir empfehlen aber auch hier schon eine feinere Schermaschine zu verwenden, um die Verletzungsgefahr zu verringern.

Dadurch das vor allem noch ein ausreichender Schutz im empfindlichen Lenden-/Nierenbereich gewährleistet ist, reicht eine leichtere Decke aus, außerdem sollte bei einem empfindlichen Pferd auch ein Halsteil angelegt werden. Allerdings sollte für besonders kalte Tage eine dickere Decke bereitliegen.
Denke auch hier daran das Pferd bereits beim Scheren einzudecken, das es auf keinen Fall friert.

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