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Tape KY Tesa
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Tape KY Tesa

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Nasenpflaster  Flair Strips I einzeln Nasenpflaster  Flair Strips I einzeln
Flair
Nasenpflaster Flair Strips I einzeln

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Nasenpflaster  Flair Strips 6er Pack Nasenpflaster  Flair Strips 6er Pack

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen

Flair
Nasenpflaster Flair Strips 6er Pack

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Panzerklebeband KB 50x50 schwarz
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Waldhausen
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STALLAPOTHEKE FÜRS PFERD

Damit du für den Notfall im Stall immer gut gerüstet bist, solltest du eine gut ausgestattete Stallapotheke für dein Pferd haben. Bestücke deine Stallapotheke in unserem Online-Shop mit Salben, Desinfektionsmitteln, Tonerde, Wundspray, Haftbandagen, Hufverband, Verbandsmaterial und Kühl- oder Wärmegel neu.

Kaufe deine neue Stallapotheke bequem online und zahle auf Rechnung oder in Raten. Ab einem Warenwert von 69 € liefern wir dir alles versandkostenfrei nach Hause.

Was gehört alles in die Stallapotheke?

Hier haben wir dir auf einer Liste die Stallapotheke fürs Pferdes zusammen gestellt. Folgendes Verbandsmaterial solltest du in den unterschiedlichen Längen und Breiten in deiner Stallapotheke haben:
  • Haftbandagen zur Verbandfixierung
  • Verbandmull / Mullkompressen / Bandagierwatte
  • Unsterile und Sterile Kompressen
  • Mullbinden
  • Sprühpflaster
  • Silberspray
  • Pflasterklebeband
  • Gewebeband oder Panzertape

Folgende Medikamente gehören in deine Stallapotheke:

  • Desinfektionsmittel
  • Wundsalben
  • Heilsalben
  • Tonerde für Sehnen, Bänder, Gelenke und Muskeln
  • Kühlgel
  • eventuell Wärmegel

Welches Zubehör gehört in die Stallapotheke fürs Pferd?

Dieses Zubehör darf in deiner Stallapotheke nicht fehlen:
  • Schere
  • gebogene Verbandschere
  • eventuell Nasenbremse
  • Zeckenzange
  • Pinzette
  • Fieberthermometer
  • Stethoskop
  • Kühlpacks
  • Einweghandschuhe

Erste Hilfe für dein Pferd - Deine Stallapotheke

Im Fall der Fälle muss es unter Umständen schnell gehen, daher solltest du deine Stallapotheke immer griffbereit und trocken in der Sattelkammer aufbewahren. Am besten noch gut beschriftet in einem Erste-Hilfe-Koffer. Achte darauf, dass das Notfall-Equipment sicher vor Dreck und Feuchtigkeit ist. So kannst du dein Pferd bei kleineren Verletzungen leicht selbst versorgen und musst nicht gleich den Tierarzt rufen. Bei einem größeren Notfall kannst du mit einer gut ausgestatteten Stallapotheke dein Pferd erstversorgen, bis der Tierarzt kommt.

Überprüfe deine Stallapotheke regelmäßig auf Vollständigkeit, damit du im Notfall auch alles da hast. Achte darauf abgelaufene Medikamente zu entsorgen und durch neue gut verschlossene zu ersetzen. Auch steriles Verbandsmaterial ist nur eine begrenzte Zeit wirklich steril und muss dann ersetzt werden.

Da auch die Reiter sich im Stall leicht verletzten können, solltest du auch immer eine Erste-Hilfe-Ausrüstung für Menschen parat haben.

PAT-Werte des Pferdes

Im Notfall solltest du dein Pferd bis zum Eintreffen des Tierarztes selbst untersuchen und versorgen können. Hierfür musst du wissen, wie du die PAT-Werte misst: Puls, Atmung und Temperatur. Die meisten Tierärzte werden dich schon am Telefon bei einem Notfall danach fragen.

Den Puls misst du an der Arterie am Unterkieferrand oder mit einem Stethoskop kurz hinter dem Ellbogenhöcker. Der Ruhepuls deines Pferdes sollte zwischen 28 und 45 Schlägen pro Minute liegen.

Die Atemzüge deines Pferdes kannst du leicht messen, wenn du eine Hand kurz vor eine Nüster hältst. Dein Pferd sollte in Ruhe 8 - 16 Atemzüge pro Minute machen. Die Temperatur misst du rektal mit dem Fieberthermometer. Dieses musst du dabei festhalten, damit es nicht im Pferd verschwindet.

Die ideale Körpertemperatur deines Pferdes sollte zwischen 37,5 °C und 38,2 °C liegen
. Bei Fohlen sogar bis zu 38,4 °C.

Wann muss ich den Tierarzt rufen?

Während du kleinere Wunden mit Hilfe deiner Stallapotheke leicht selbst versorgen kannst, musst du in einem echten Notfall sofort den Tierarzt anrufen. Doch manchmal ist man sich unsicher, wann muss ich den Tierarzt rufen? Bei folgenden Anzeichen solltest du sofort einen Tierarzt rufen:
  • tiefe Wunden über 0,5 cm
  • längere Risswunden über 1,5 cm
  • großflächige Wunden
  • akute Atemnot
  • Fieber über 38,5 °C
  • Hitzschlag
  • Kolik
  • Schlundverstopfung
  • Schwanken und unkoordinierte Bewegungen, die auf ein neurologisches Problem hindeuten
  • Lahmheit, wenn dein Pferd Schmerzen beim Laufen zeigt
  • Verletzungen der Augen
  • Wunden in der Nähe der Augen, Gelenke, Genitalien, Sehnen und Blutbahnen

Wenn du nicht einschätzen kannst, ob du wirklich einen Tierarzt brauchst, dann rufe ihn einfach an und erkläre ihm die Situation. Ein Tierarzt wird dich immer gut beraten können.

Wie verhalte ich mich in einem Notfall bei meinem Pferd?

Hier haben wir dir einmal einen Guide für den Notfall zusammengestellt:

Offene Wunden

  1. Schritt: Lege einen Druckverband bei starken Blutungen an und verständige einen Tierarzt.
  2. Schritt: Bei leicht blutenden Wunden kannst du diese mit Wasser säubern und desinfizieren.
  3. Schritt: Untersuche die Wunde auf Fremdkörper und rasiere falls nötig das Fell drumherum.
  4. Schritt: Wenn die Wunde nicht mehr blutet, kannst du eine antiseptische Wundheilsalbe verwenden

Angelaufene und dicke Beine: Phlegmone

  1. Schritt: kühlen und reinigen der Beine
  2. Schritt: untersuche die Beine auf offene Wunden
  3. Schritt: offene Wunden reinigen und desinfizieren und dem Pferd einen Angussverband anlegen. Wenn du keine Wunde erkennst, dann lege Kühlgel oder Essigsaure Tonerde an und beobachte, ob das Bein wieder dünner wird.
  4. Schritt: verständige den Tierarzt, wenn keine Besserung eintritt. → Im Zweifelsfall solltest du bei einer Phlegmone immer einen Tierarzt zu Rate ziehen!

Kolik

Du erkennst eine Kolik an folgenden Anzeichen:
  • Unruhe
  • starkes Schwitzen
  • Pferd frisst und trinkt nicht
  • Pferd äppelt nicht oder hat Durchfall
  • häufiges Wälzen oder in eine komische Position legen
  • häufiges Flehmen
  • gegen den Bauch schlagen oder treten
So gehst du bei einer Kolik vor:
  1. Schritt: Tierarzt anrufen
  2. Schritt: Führe dein Pferd, bis der Tierarzt eintrifft
  3. Schritt: halte dein Pferd mit einer Abschwitzdecke warm
  4. Schritt: Prüfe die Vitalwerte regelmäßig
  5. Schritt: Biete deinem Pferd Wasser an, gib ihm aber kein Futter
Damit solltest du ausreichend auf jeden Notfall vorbereitet sein.